Hinweis

Unvergessen



Die Regenbogenbrücke

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eine Sache die sie vermissen: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.Die Füße tragen es schneller und schneller. Es hat Dich gesehen….

Wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,und Ihr werdet nie wieder getrennt sein….  

Fine Girl Susan vom Walderkamm

03. April 2006 - 20. April 2015

 

 

Das Schicksal meint es NICHT immer gut mit uns:

Fine Girl Susan vom Walderkamm ist am 20. April 2015 sehr unerwartet und viel zu früh über die Regenbogenbrücke zu ihrem August gefolgt!

In Gedenken an unsere Susi:

Viel zu früh und überraschend ist unsere Susi am 20. April 2015 im 10. Lebensjahr, kurz nach ihrem 9. Geburtstag ihrem geliebten August über die Regenbogenbrücke gefolgt ... Wir vermissen sie so sehr! 

Susi ist ganz friedlich in meinen Händen entschlafen und zu ihrem letzten Pirschgang aufgebrochen ... es ist so hart, ungerecht und fast nicht zu verkraften im Moment ... wir alle sind so unsagbar traurig!

Susi ist die Stammmuter unserer "Bergfexn" und hinterlässt eine riesengroße Lücke ....  sie lebt in ihren wunderbaren Nachkommen weiter!

Ruhe in Frieden und Weidmannsruh!

 

Jagdliche Leistungszucht
ÖHZB GRET 4723 A 
Wurfdatum: 03. April 2006
Züchterin: Brigitte Kaltenböck

Gesundheitsergebnisse:

HD - A
ED - 0
OCD - frei
PRA - frei

Eltern:
„Puma v.d. Woudstreek“ wurde von Joke Blotenburg-de-Bruin unter dem Zwingernamen von Tineke Antonisse gezüchtet. Sie entstammt aus der Verpaarung von „Nimble v.d. Woudstreek“ mit einem amerikanischen Rüden „Boy Quiver Creek´s Owlsburgh“ der in Holland lebt und auch in Deutschland schon einige Würfe gebracht hat. Auf der Mutterseite geht Puma auf Tineke´s Little Spica zurück, einer Tochter von FT. Ch. Jedde v.d. Woodstreek.
Puma wird jagdlich geführt und ist eine temperamentvolle Hündin. 

„Happymover Balszac“ stammt aus der Körzucht von Anja und Uwe Helber. Balszac ist der Bruder  des Deutschen Arbeitschampion Happymover B.C.Pearl und hat als Vater den schon lange und sehr gut bewährten Joe´s Jeff von Otto Larsson.
Balszac ist ein sehr fröhlicher Rüde, jagdlich geprüft und wird auch jagdlich geführt. Balszac ist ein unerschrockener aber dennoch sehr besonnener Rüde mit sehr viel „will to please“. Er liebt die Entenjagd, zieht Rehe nieder und liebt es Wildschweine zu stellen.

Schon seit ca. 1994 trug ich den sehnlichen Wunsch in mir, eine wirklich gute, gesunde und erfolgreiche Hundezucht aufzubauen, doch dazu musste ich erst einmal die passende Hündin finden. Nach langem suchen bin ich endlich bei Brigitte Kaltenböck fündig geworden. Aufgrund eines Praktikums für meine akademische Tiertrainer Ausbildung an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien war ich mit einer Studienkollegin in Tirol bei ihr zu Gast. Zu dieser Zeit hatte Puma gerade ihren ersten Wurf.

An einem dieser Tage sagte Brigitte zu uns wir sollten uns jeder einen Welpen nehmen und mit in den Wald gehen. Etwas verwundert folgten wir der Anweisung, schnappten uns ohne jegliche Auswahl einen Welpen und marschierten in das nahe gelegene Waldstück. Dort legte die erfahrene Züchterin – und auch passionierte Jägerin – für jeden der kleinen eine kurze Schleppfährte. Hier muss angemerkt werden, dass zu diesem Zeitpunkt die Welpen gerade mal 5 Wochen alt waren! Es war höchst interessant, die Welpen zeigten alle Interesse – jedoch es waren zwei dieser süßen Lebewesen, die „die Nase nicht davon lassen konnten“! Ein Rüde und eine Hündin.

Da ich gerade auf der Suche nach einer eventuellen Zuchthündin war und die Abstammung von Puma äußerst excellent ist und auch der Deckrüde sehr gut ist, fragte ich natürlich nach. Doch Anfangs wurde ich sehr enttäuscht da Brigitte – klar …. da sie die Welpen ja schon von der ersten Minute an kennt – schon lange erkannt hat dass diese eine Hündin etwas besonderes wird. Brigitte Kaltenböck wollte genau diese Hündin selbst als Zuchthündin aus diesem Wurf behalten. 
Nach langen Gesprächen, als auch ich Brigitte meine Lebensplanung für diese Hündin dargelegt hatte, lies sie sich davon überzeugen dass dieses kleine Knäuel zu uns ins wunderschöne Waldviertel übersiedeln darf. Susi war eine sehr hübsche, dunkle, arbeitsfreudige, verschmuste und aufgeweckte Hündin, mit wahnsinnig viel „will to please“ und einer grossen Portion Kreativität – auch war sie ein richtiger Wirbelwind der alle durcheinander bringen konnte. Sie war ein sportlich gebauter Hund mit sehr, sehr guter Knochenstärke und Pigment.

Die Jagdliche Arbeit war Susi´s Passion!

Ich möchte an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Brigitte Kaltenböck sagen dass wir Susi zu uns holen konnten und ich mir dieser Hündin meinen sehr lange ersehnten Traum erfüllen konnte!  

Danke Brigitte!

 

Prüfungen:

BGH1, Vereinsturnier Bad Hall, 20. Juli 2014, OÖ, Richterin: Karlsböck Renate
RBP 1, ÖRC Ebreichsdorf, 22.06.2014, a.K., 100/100 Punkte
BGH 1, Vereinsturnier ÖRV Freistadt, 14.06.2014, Platz 10, 81/100 Punkten
BH Prüfung
 beim ÖRV Freistadt am 17.11.2012, Bestanden
29. April 2012 - Manuela bekommt bereits zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung des NÖ- Landesjagdverbandes für das besonders erfolgreiche Führen eines Jagdhundes - Susi - im Jahr 2011
Jagdhundeführer Ehrenmedaille für das besonders erfolgreiche Führen unserer Fine Girl Susan vom Walderkamm im Bezirk Gmünd vom 17. April 2011
BLP am 03.04.2011 in Mannersdorf, Richter MF Sigrid Jarmer, MF K. Reisinger, Georg Ranftl, Walter Paulweber, 189 von 200 Punkte, im 2. Preis
WT-L am 19.03.2011 in Stegersbach, Richter David Field, Karel van Loo, Robert Roberts, Ralph Klieber 59/80 Punkte, Gut, 10. Platz
WT-E am 19.03.2011 in Stegersbach, Richter David Field, Karel van Loo, Robert Roberts, Ralph Klieber 64/80 Punkte, Sehr Gut, 11. Platz
Vollgebrauchsprüfung in Klam am 2. und 3. Oktober 2010 im 3. Preis mit 206 von 244 Punkten bestanden, Gesamt 2. Platz
Bringleistungsprüfung in Altaussee am 22. August 2010 im 2 b Preis mit 174 von 200 Punkten bestanden, Gesamt 2. Platz
Jagdhundeführer Ehrenmedaille für das besonders erfolgreiche Führen unserer Fine Girl Susan vom Walderkamm im Bezirk Gmünd vom 14. März 2010
Dummytrial vom 09. bis 11. Oktober 2009, Bad Aussee mit Lynn und Malcolm Stringer
Gebrauchshundezertifikat des ÖKV vom 07. Oktober 2009
Bringleistungsprüfung am 04.10.2009 in Sajach-Gabersdorf, Stmk., im 1a Preis mit 195 Punkten von 200 Punkten souverän gewonnen
Bringleistungsprüfung am 12.09.2009 in Maria Schmolln, OÖ, im 2a Preis mit 183 Punkten von 200 Punkten, gesamt 3. Platz
Zuchtschau in Ödensee am 04.09.2009, Formwert: Sehr gut, Richterin Jennifer Hay
WT-E am 08.08.2009 in Kefermarkt, Richter Athanasios Keller und Wolfgang Harrer, 70/80 Punkte, 6. Platz
RBP 3 am 04.07.2009 in Kefermarkt, Richter Wolfgang Ragitsch, 97/100 Punkte, 1. Platz
WT-E am 06.06.2009 in Ottenstein, Richter: Laura Lazzaretto, Moira Frank, Dermot Donelly, Herwig Deutinger, 70/80 Punkte, 4. Platz
RBP 2 am 28.06.2008 in Kefermarkt, Richter Athansios Keller, 88/100 Punkte, Sehr gut
Formwert am 23.06.2007 in Kefermarkt, Richterin Sigrid Holzer, Sehr gut
Wesenstest am 23.06.2007 in Kefermarkt, Richterin Claudia Berchtold, 86/99 Punkte

 

Queky August vom Waldschratt

06.05.2010 - 13.03.2015

 

Plötzlicher tragischer Tod unseres "Gustl"!

In Gedenken an unseren "Gustl" den wir schweren Herzens am Freitag, 13. März 2015 nach plötzlicher, schwerer Krankheit über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten ... Wir vermissen ihn so sehr! 

Jagdliche Leistungszucht 
ÖHZB LR 7016
Wurfdatum: 06. Mai 2010 
Züchter: Alfred Pieber

Gesundheitsergebnisse:
HD – A 
ED – 0
OCD – frei
Augen – frei
PRA – frei durch Erbgang
PCR – E/e
EIC – frei 
Hereditäre Nasale Parakeratose (HNPK) – PCR —- Ergebnis: Genotyp: N/N (frei)

August war ein sehr muskulöser, hübscher, ausdruckskräftiger, knochenstarker und sehr schneller Rüde. 
Er vereinte in sich speed & style wie es sich für Arbeitslinien gehört, ohne jedoch die Rassetypischen Merkmale zu verlieren. Mit ihm zu arbeiten war ein wunderbares Erlebnis, welches ich keinen Tag missen möchte. Er apportierte ohne Ende und hatte eine sehr, sehr leistungsstarke Nase.

August hatte sehr viel “will to please”, war sehr personenbezogen und ein Partner auf die man sich immer verlassen kann! Er besitzte auch eine gehörige Portion “Verhaltenskreativität” die uns immer wieder zum Staunen & Lachen bringt. August nahm den Ursprung der Labrador Retriever sehr ernst und machte seinem Namen “Labros = gefräßig” alle Ehre. Gusti zeichnete sich durch gute Willensstärke … im positiven Sinne… aus, er war ein sehr, sehr verträglicher und kommunikativer Artgenosse. In der Familie war er “der Schmuser” in Person! Gusti stand alltäglich im jagdlichen Einsatz!

August hat auch schon Nachkommen: V-Wurf im Hause Waldschratt im Mai 2013, 10 Welpen (3 Rüden schwarz, 3 Rüden gelb, 1 Hündin schwarz, 3 Hündinnen gelb) 

 

Eltern:

„Genoveva vom Waldschratt – Emma“ wurde von Alfred Pieber selbst gezüchtet. Sie entstammt aus der Verpaarung von „Eleonore vom Waldschratt“ mit „Otter aus Lühlsbusch“. 

Kornelius vom Waldschratt “ wurde ebenfalls von Alfred Pieber selbst gezüchtet. Er entstammt aus der Verpaarung von „Sealpin Towadilla“ mit dem Slowakischen Arbeits- und Ausstellungschampion„Samson du Taillis Madame“.

August, auch “Gustl” genannt wurde von Philipp jagdlich geführt und ausgebildet.

Wir möchten an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die liebevolle Aufzucht von August an Daniela und Alfred richten! 
Danke Daniela und Alfred! Leider durften wir nur viel zuwenig Zeit mit diesem tollen Wesen verbringen

 

Prüfungen:

BGH1, Vereinsturnier Bad Hall, 20. Juli 2014, OÖ, Richterin: Karlsböck Renate

RBP 3, ÖRC Ebreichsdorf, 22.06.2014, Platz 2, 98/100 Punkte

BGH 1, Vereinsturnier ÖRV Freistadt, 14.06.2014, Platz 4, 86/100 Punkte

3.Platz,  BGH 1
 beim ÖRV Freistadt am 17.11.2012 mit 84 Punkten, Gut Bestanden

RBP 2 am 1. Juli 2012 in Bad Leonfelden, 4. Platz, OÖ, Richterin: Marion Steinschaden, mit 93/100 Punkten, “Sehr Gut bestanden”

RBP 1 am 10. Juni 2012 in Ebreichsdorf, NÖ, Richterin: Marion Steinschaden, mit 96/100 Punkten, 4. Platz “Vorzüglich bestanden”

Wesenstest am 01. April 2012 in Dörfl, Bgld., Richter: Athanasios Keller (A) mit 95 Punkten von 99 Punkten

Formwert am 01. April 2012 in Dörfl, Bgld., Richter: MF Alexander Prenner (A) – “Sehr Gut”

BH-Prüfung am 13. November 2011, Richter: Siegfried Eberstaller  

 

Fritz von der Wagramerstrasse 
01.03.2004 – 29.04.2009  


 

Eigentlich sollte es ja ein Bayrischer Gebirgsschweisshund werden wenn es nach meinem Mann Philipp gegangen wäre, da wir eine Jägerfamilie sind und unbedingt ein „Jagdhund“ ins Haus muss, doch das Schicksal hatte anderes mit uns vor.
Mitte April 2004 fuhr ich damals mit meinem Wagen etwas außerhalb von Wien auf der Wagramerstrasse zu einem Termin – da passierte es: Plötzlich stolperte da ein kleines schwarzes Bündel vor mein Auto. Mit viel Mühe und auch Risiko, da ich meinen Wagen auf die andere Straßenseite lenken musste – Gott sei dank kam kein anderes Auto – konnte ich stehen bleiben. Ich stieg aus und sah, dass das kleine schwarze Bündel ein junger Hund war. Nach genauerem Hinsehen stellte ich fest dass es ein ganz junger Labrador Rüde ist.
Nach den behördlichen Meldungen packte ich ihn ein und fuhr sofort zu unserem Tierarzt um ihn durchchecken zu lassen. Er war ziemlich krank und vor allem viel zu jung – wir schätzten ca. 6-7 Wochen alt, höchstens. Danach fuhren wir nach Hause und unsere damalige Neufundländer Hündin Mandy nahm ihn sofort wie ihren eigenen Welpen an. Es dauerte einige Zeit bis er so richtig gesund wurde, doch dann wurde aus ihm ein stattlicher Bursche.

Anfangs wollten wir ihm nicht einmal einen Namen geben, da wir ganz fest damit rechneten, den richtigen Besitzer noch zu finden. Doch es kam anders. Er war ja weder tätowiert noch gechipt. Irgendwann stellten wir fest dass er ein richtiger „Fritz“ war. Also hatte er endlich auch einen Namen : „Fritz von der Wagramerstrasse“ Nach einigem Hin und Her, vielen Diskussionen, wir hatten einige Hürden zu überwinden, denn Philipp war noch immer der Meinung dass ein Labrador Retriever kein Jagdhund ist.
Fritz drehte mit uns seine Runden im Revier – er war immer dabei. Eines Tages, Fritz war mittlerweile ca. 4 Monate alt, fanden wir im Revier einen Hasen neben der Strasse. Er war offensichtlich von einem Auto angefahren worden und verendet. Da der Hase noch in einem sehr guten Zustand war kam mir eine Idee: um den ewigen Diskussionen, ob Fritz nun bei uns bleibt oder nicht, ein Ende zu setzen, schlug ich Philipp einen Deal vor. Ich ziehe für Fritz eine Hasenschleppe und wenn er diese brav und interessiert ausarbeitet, dann darf er endgültig bei uns bleiben. Wenn nicht, dann suchen wir ihm einen guten Platz. Gesagt – getan!

Es kam wie es anscheinend kommen sollte! Fritz arbeitete die Schleppe ganz toll aus, und auch Tage später noch, jedes Mal wenn wir dort vorbeigingen, zog es seine Nase hinunter und er ging das ganze noch mal. Jetzt war auch Philipp endgültig davon überzeugt dass „unser Fritz“ auch ein Jagdhund werden kann.
Wir arbeiteten sehr viel mit ihm, er durfte, da ja gerade die Jagdsaison begonnen hatte Anfang Mai, jedes erlegte Stück Wild ausarbeiten. Es war toll! Fritz lernte sehr begierig und schnell.
Wenn befreundete Jagdkameraden – viele waren am Anfang sehr skeptisch wegen der Rasse – das eine oder andere Mal ein Problem bei einer Nachsuche haben, rufen sie uns mittlerweile sehr gerne zu jeder Tages und Nachtzeit an um nach unseren Fritz zu fragen. Er wurde ein sehr erfolgreicher Nachsuchehund – er lies niemals locker bis er am Stück war!

Für uns völlig unerwartet brach unser Fritz, viel zu früh, zur letzten Jagd auf! Es schmerzt noch heute mit ihm nicht noch mehr so wunderbare Jagdjahre verbringen zu können!

Weidmannsdank 

Vera, Mac und Mandy

Diese Zeilen möchte ich unseren treuen Begleitern widmen, die mit uns ein Stück unseres Weges im Leben gingen und uns leider viel zu früh verlassen mussten. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werden wir immer an sie denken, sie sind in unseren Herzen fest verankert. Immer wenn einer von unseren Partnern uns verlässt geht ein Stück Herz mit! Mit diesen drei besonderen Lebewesen durften wir sehr viel schönes erleben.
Durch die Krankheiten dieser Hunde haben wir einen neuen Weg des Hundetrainings kennen gelernt, mit welchem wir Ihnen das Leben erleichtern und verlängern konnten – die Wasserarbeit.

Wir trainierten mit unseren Hunden, egal bei welchem Wetter und Temperatur tagtäglich in den Monaten April bis Oktober im Wasser. Doch um diesem Training auch einen Sinn zu geben nahmen wir Kontakt zu ausländischen Hundwasserrettungsgruppen auf, um ihre Trainingsweisen und Einsatzmöglichkeiten kennen zu lernen. Aufgrund dieser Informationen entwickelten wir ein Trainings- und Ausbildungsprogramm für unsere Hunde.

Irgendwann, nach vielen Gesprächen, Trainings und Vorführungen, durften wir dann – mit unserem Team Vera, Mac und Mandy - die ersten offiziellen Wasserrettungshunde bei der Österreichischen Wasserrettung unser eigen nennen.
Wir machten in dieser Zeit regelmäßig Überwachungsdienste bei Badeseen, bzw. Vorführungen bei offiziellen Veranstaltungen.

Braendegarden´s Vera – „Vera“ 
24.09.1997 – 31.08.2000

Drei Jahre musste ich auf Vera warten, denn …. es musste ein Welpe genau aus diesem Zwinger in Dänemark sein. Als es soweit war fuhr ich mit dem Auto zu den Züchtern und holte sie: Eine Neufundländer Hündin wie aus dem Buch heraus, wunderschön, sehr anhänglich und freundlich … ein ganz besonderes Wesen.

Ich durfte mit ihr viele Erfolge bei Nationalen und Internationalen Ausstellungen erleben … CaCa´s und CaCib´s trudelten ins Haus … oft wurden wir gefragt: „Sollen wir gleich den roten Teppich ausrollen, Ihr gewinnt ja ohnehin wieder!?“; doch davon wurde Vera auch nicht gesünder…
Durch Ihre Krankheit begann ich mich für die Wasserarbeit mit Hunden zu interessieren, die wir dann bis zur Perfektion trainierten.

Duncan Mc Loud von der Sesamstrasse – „Mac“…es kann nur einen geben! 
18.09.1998-10.05.2001  

 

Der coolste Hund in unserem Leben. Nichts brachte ihn aus der Ruhe. Schon in jüngsten Monaten seines Lebens war dieser Hund nicht aus der Fassung zu bringen.

Leider war auch seine Hüfte sehr schlecht. Eines Tages konnte auch er, trotz sämtlicher tierärztlicher Methoden, nicht mehr aufstehen, uns nicht einmal mehr begrüßen…da wussten wir…es ist soweit.
Jeder der sich für ein Tier entscheidet übernimmt eine sehr große Verantwortung, und eben auch diese Verantwortung wenn es einmal für unseren treuen Begleiter soweit ist diese schwere Entscheidung zu treffen.

Big Fellow Alpha - „Mandy“ 
01.05.2000 – 03.11.2004

Kam zu uns als ich es noch immer nicht wahrhaben wollte, dass uns diese Rasse kein Glück bringt. 

Auch mit Mandy trainierten wir für die Wasserrettung, sie war sehr, sehr intelligent und wollte immer mehr Herausforderungen.

Mit ihr – lernte auch ich wieder etwas neues – machte ich die Ausbildung für die „Personensuche“. Am Anfang nahm uns keiner so wirklich ernst, denn, was wollte den eine Neufundländer Hündin unter den Dobermännern. Doch es dauerte nicht lange, da mussten die anderen neidlos zugeben dass unsere Mandy die Suche sehr schnell und auch sehr gut lernte….oft besser als so mancher Dobermann.
Mandy war auch eine wundervolle Ersatzmama für unseren ersten Labrador Rüden Fritz. Sie nahm ihn sofort wie ihren eigenen Welpen an. Mandy lernte ihn in der kurzen Zeit, wo die beiden noch beieinander, waren sehr viel positives jedoch auch so manchen Unsinn.
Leider durften wir auch mit Mandy nur einen kurzen Teil unseres Lebensweges gehen. Sie bekam einen bösartigen Tumor, der leider viel zu spät diagnostiziert wurde und auch sie musste uns verlassen.